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IPSOS hat zum dritten Mal das Behördenbarometer für digitale Verwaltungsdienste im Auftrag von Sopra Steria erhoben. In Form von repräsentativen Online-Interviews beteiligten sich zwischen Ende September und Anfang Oktober 2017 insgesamt 4.001 Personen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen.

In Deutschland stufen weniger Bürger als in den anderen drei untersuchten Ländern die digitale Entwicklung in der Verwaltung als fortschrittlich ein. Im Vergleich zur Befragung im Vorjahr ist die Bevölkerung sogar noch etwas kritischer geworden. Priorität bei der Digitalisierung sollten aus Sicht der Bürger das Erledigen von Meldeangelegenheiten haben sowie die weitere Vereinfachung der elektronischen Steuererklärung. Generell wünschen sich die Deutschen weniger Mehrfacheingaben von Daten, wenn sie Behördenportale nutzen.

Insgesamt sind die Deutschen besonders offen für virtuelle Behördengänge – vor allem, um Zeit zu sparen. Viele können sich vorstellen, künftig sämtliche Verwaltungsvorgänge online zu erledigen. Es gibt allerdings auch Bürger, die sich noch scheuen, ihre vertraulichen Daten über das Internet an die Behörden zu schicken. Beiden Gruppen muss die Politik gerecht werden.

Das Digital Government Barometer 2017, ergänzende Informationen sowie eine Infografik finden sich auf der Website von Sopra Steria.